Über uns

Wer steckt hinter Mme Benoir?

Hauptsächlich bin das ich, Jule, 40 Jahre alt und lebe mit meinem Mann, unseren zwei Kindern und einer Schar Haustiere in Schwäbisch Hall. 

Wieder zum Färben gekommen bin ich wie die Jungfrau zum Kinde.
Eigentlich hatte ich einen Laden, ein Craft Labor, wo ich Material, Werkzeuge und Kurse zu den verschiedensten aktuellen Handarbeitstechniken angeboten habe.  Anfang 2019 wollte ich gerne handgefärbte Garne ins Sortiment aufnehmen und habe nach einer Handfärberin gesucht, mit der ich zusammen arbeiten kann.
Nach einigem Hin und Her war ich dann so inspiriert, dass ich doch wieder selber an den Töpfen stand.
Kurz nachdem ich vor 13 Jahren das Stricken für mich entdeckte, lernte ich auch das Handfärben mit Säurefarben. Da das in der eigenen Küche in der alten Wohnung immer mit ziemlichem Aufwand verbunden war, wollte ich es eigentlich nicht mehr selber machen. Hier hatte ich aber nun eine ungenutzte Küchenzeile zur Verfügung und konnte loslegen. Da meinen Kunden im Laden das handgefärbte Garn genauso gut gefiel, wie mir das Färben Spaß machte, haben wir mittlerweile einen ganzen Raum als Färbeatelier eingerichtet.
Färben und der Laden haben sich jedoch gegenseitig immer zeitlich limitiert und so machte Corona die Entscheidung leicht, den Laden zu schließen.

Soviel zu mir.
Mit von der Partie sind auch noch Isabell, die alle Taschen nach meinen Entwürfen so sauber näht, wie ich es nicht könnte. Vom Zuschnitt bis zum Label gehen alle Taschen durch ihre Hände.
Unverzichtbar mein Mann Oli, der sich nicht nur um die Buchhaltung kümmert, sondern auch noch sämtliche Umbauten für Mme Benoir managed.
Mittlerweile wächst auch das Atelier- und Manufaktur Team und ich bekomme Unterstützung beim Färben, Versand und allem, was mit visuellem und OnlineMarketing zu tun hat.
Und zu guter Letzt eine gute Handvoll Freundinnen, die mich beraten und unterstützen wo Not am Mann ist (und an der Frau).

 

Und der Name?

Dazu gibt es eine nette kleine Geschichte: Bevor wir nach Schwäbisch Hall zogen, wohnten wir im Dunstkreis von Backnang, also kaufte ich dort meine benötigten Utensilien für meine verschiedensten Handarbeitstechniken. Oder ich versuchte es.
Über die Jahre bekam ich nämlich immer wieder den gleichen Satz zu hören: „Das haben wir leider nicht, aber die Frau Benoît hätte das gehabt“, oder „Das weiß ich leider nicht, aber die Frau Benoît hätte das gewußt“. Nach einer Weile stellte sich heraus, dass Frau Benoît über viele Jahre ein kleines aber sehr gut sortiertes Handarbeitsgeschäft in Backnang hatte, wo sie aus irgendeiner Schublade immer das Passende zaubern konnte und auf alle Fragen eine Antwort hatte. Leider habe ich Frau Benoît nicht mehr kennengelernt, aber dennoch hat sie mich beflügelt. Irgendwann war klar, wenn ich einen Laden aufmache, benenne ich ihn nach ihr. So entstand dieses Wortspiel. Mme Benoir, be noir
Den Laden gibt es zwar nicht mehr, aber der Name bleibt.